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TANDEMSPRINGEN IN GANZ ÖSTERREICH
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   Disziplinen

Skysurfen


 

Diese Disziplin wurde in den letzten Jahren unter den Fallschirmspringern immer populärer. Der erfahrene Springer schnallt seine Beine an ein Skyboard und steigt so aus dem Flugzeug aus. Weiß der Springer das Skyboard zu manövrieren ist ihm absolute Freiheit geboten. Er kann Saltos schlagen, Schrauben drehen oder einfach nur durch den Himmel surfen.

 

Im Wettkampf besteht ein Skysurf-Team aus zwei Springern, d.h. einem Skysurfer und einem Kameramann. Gewertet wird die Zusammenarbeit, die sowohl höchste Präzision als auch filmerische Qualitäten erfordert.

 

Für Notfälle ist das Board mit einem kleinen Fallschirm ausgerüstet, damit sich der Springer von ihm trennen kann.

 

 

Zielspringen

Zählt zu den ältesten Disziplinen des Fallschirmsportes. Der Schirm wird unmittelbar nach dem Absprung, 1000 m über Grund, geöffnet. Ziel des Springers ist eine Zielscheibe, mit nur 5 cm Durchmesser, mit seiner Fußspitze zu treffen.


Relativspringen


 

Ein Team, das aus mehreren Springern besteht, verlässt in der Höhe von 4000 m gemeinsam das Flugzeug.

 

Ziel der Springer ist es innerhalb einer vorgegebenen Zeit unterschiedliche Figuren zu formen. Bei einem Wettkampf siegt das Team, das in dieser Zeit die meisten Figuren fliegt. Ein solches Team besteht aus vier Performern und einem Kameramann. Natürlich können auch noch mehrere Springer größere Formationen bilden. Im Dezember 2002 gelang erstmals eine Formation aus mehr als 300 Springern!

 

 

 

 

 

 

Kappenrelativ

Mit offenen Schirmen werden Formationen geflogen, auch in dieser Disziplin formen 4 oder 8 Springer eine Wettbewerbsmannschaft. Das Kappenrelativspringen ist sehr anspruchsvoll und hat sich leider nicht weit verbreitet.

 

Freeflying


 

Gilt vor allem in der neuen Generation von Springern als populärste Art des Fliegens. In den verrücktesten Freifallpositionen wie "headdown" "standup" oder "sitflight" können Fallschirmspringer sehr viel Spaß miteinander haben.

 

Stilspringen

Eine klassische Disziplin. Hier werden Drehungen um die Querachse sowie Schnelligkeit und Präzision bewertet.

 

 

 

 

 

 

Freestyle

Ist wie Kunstturnen, nur nicht am Boden sondern im freien Fall. Dabei werden sehr schwierige Figuren bei unterschiedlicher Geschwindigkeit mit akrobatischer Präzision durchgeführt. Wie auch in den anderen Disziplinen ist die Zusammenarbeit von Performer und Kameramann von größter Bedeutung. Sämtliche Figuren müssen perfekt beherrscht werden, bewertet werden zudem Kreativität und Choreographie.

 

Tandem


 

Dies ist zwar keine Disziplin im herkömmlichen Sinn, aber das Tandemspringen ermöglicht es jedem, den freien Fall einfach mal auszuprobieren - und das ohne Ausbildung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Entwicklung des Fallschirmsports

Der Traum vom Fliegen ist wohl so alt wie die Menschheit selbst, doch die Geschichte des Fallschirmspringens beginnt erst im Jahre 1495 mit Leonardo Da Vinci. Er zeichnete das erste Abbild eines Fallschirms, probierte seine Erfindung allerdings nie aus. Der erste "echte" Fallschirmsprung fand im Jahr 1797 statt. Der Franzose Andre Garnerin sprang dabei in Paris aus 700m von einem Ballon. Seitdem hat sich aber viel getan...In den 50er Jahren wurde Fallschirmspringen erstmals als Sportart entdeckt, in Österreich entwickelte sich dieser Sport ab 1957 mit der Herausgabe des Luftfahrtgesetzes. Durch den großen technischen Fortschritt ergab sich eine sportliche Disziplin.

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